Mein ūüíó – mein Erstgeborener

haendchenhalten


Du bist schon gro√ü, aber dennoch klein. Wirst neben deinem Geschwisterchen wie ein kleiner Riese wirken. Bald wird es soweit sein. Und ich bin schon sehr gespannt, wie du als gro√üer Bruder sein wirst. Ob dir die Entthronung sehr zu schaffen machen wird. Und ich hoffe, ich schaffe es, dich dann gut aufzufangen, dir Trost zu schenken und dir mein Verst√§ndnis zu zeigen, daf√ľr, dass deine Welt gerade aus den Fugen ger√§t. Weil du Unsicherheit und Verlust√§ngste sp√ľrst, weil auf einmal alles anders ist. Ich dir nicht mehr soviel Aufmerksamkeit schenken kann, wie ich doch m√∂chte. Du mal l√§nger auf Kuscheleinheiten warten musst, weil da ein kleines Baby ist, das leider nicht warten kann.

Denn du bist ja eigentlich noch mein Baby - mein Erstgeborener. Du h√§ngst noch so sehr an mir. Dich habe ich unter meinem Herzen getragen. Mit dir habe ich alles zum allerersten Mal erlebt. Das erste Stillen, Tragen und dein allererstes L√§cheln. Ich wei√ü noch, wie mich deine ersten Schritte beeindruckten. Wie ich mich f√ľr dich freute und ich auch deine Freude sehen konnte. Dein erstes Wort war ‚ÄúMama‚ÄĚ und ich war √ľbergl√ľcklich. Mittlerweile gesellt sich ein ‚ÄúIch hab dich lieb‚ÄĚ und eine Umarmung dazu, das erw√§rmt mein Herz und es bleibt mir nichts anderes √ľbrig, als es zu erwidern. Du hast mir gezeigt, dass man an sich arbeiten muss. Sich reflektieren muss. Du hast mich auf die Reise geschickt, auf der ich mich gerade befinde. Du hast mich ver√§ndert und daf√ľr bin ich dir so dankbar. Ohne dich w√§re ich l√§ngst nicht die, die ich heute bin.

Ich bin gespannt auf die Zeit, wenn dein Geschwisterchen da ist. Ob wir es schaffen, deinen Bed√ľrfnissen noch gerecht zu werden. Alles wird anders werden. Das sage ich dir jetzt schon, aber du wirst es erst verstehen, wenn es soweit ist. Du sp√ľrst schon jetzt eine Ver√§nderung - Mama kann nicht mehr so wie fr√ľher, muss sich mehr ausruhen. Du unternimmst jetzt vieles mit Papa und das ist auch gut so. Euer Band wird dadurch st√§rker.

Du steckst noch dazu gerade in einer Phase, wo du noch lernst mit deinen starken Gef√ľhlen umzugehen. Wo du immer selbstst√§ndiger werden willst und das ist auch gut so. Wir werden dich, so gut wie wir k√∂nnen, dabei begleiten. So gro√ü bist du nun schon, die Zeit vergeht so schnell.

Ach mein Herz, wir werden das schaffen. Auch wenn aller Anfang vielleicht schwer wird. Wir werden als Familie zusammenwachsen. Mit lachen, kuscheln, toben und auch streiten. Mit allem was dazugehört.

 

Ich genie√üe die letzten Tage nur mit dir - mein kleiner Sonnenschein ‚ėÄ

 

Mein ūüíó - mein Erstgeborener

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