„Warum Windelfrei?“ – „Warum nicht!“

Ein Plädoyer für das sanfte, undogmatische und selbstbestimmte Trockenbleiben von Anfang an! Klar, ich bin ein absoluter Fan von Windelfrei! Und ich weiß um die Vorteile. Kein Aber. Ich möchte dir erzählen, wieso Windelfrei kein Töpfchentraining der 40er Jahre ist und weshalb die Community wächst und wächst – trotz aller Vorurteile! Und: warum Windelfrei bedürfnisorientiert, nachhaltig, tückisch und niemals perfekt ist!

Vorbild sein

Wir verlangen von unseren Kindern, dass sie empathisch, höflich und zuvorkommend sind. Aber sind nicht wir ihre Nächsten, die es ihnen vorleben sollten. Nicht nur im Umgang mit ihnen selbst, sondern auch mit Nachbarn, Freunden und auch Fremden Leuten.

Mitgefühl für andere Eltern

Wir alle haben mal Phasen, in denen wir zart besaitet sind und nicht mehr allzu viel wegstecken können. Sei es, dass wir gerade Stress auf Arbeit oder mit dem Partner haben oder weil wir gerade gesundheitlich angeschlagen sind. Genau zu diesen Zeiten fällt es uns besonders schwer wertschätzend, respekt- und liebevoll mit unseren Kindern umzugehen und sie so zu lieben wie sie sind.

Was hat Erziehung aus uns gemacht?

Die meisten von uns wurden noch klassisch erzogen. Wir wurden in eine gewünschte Richtung geschoben - in die angestrebte “richtige” Richtung. Wir wurden gelobt und belohnt, wenn wir etwas “richtig” gemacht haben. Wir wurden ausgeschimpft, bestraft und zurechtgewiesen, wenn wir etwas “falsch” gemacht haben.

Bedürfnisse

Als Mutter eines 2 ½ jährigen Sohnes stelle ich mir seit geraumer Zeit die Frage, wann meine Bedürfnisse wieder an der Reihe sind. Diese Frage stelle nicht nur ich mir, sondern auch viele andere Mütter da draußen, die in diversen Blogs und Gruppen danach fragen, wann wohl der beste Zeitpunkt dafür ist, sich wieder mehr um sich selber zu kümmern - Kraft zu schöpfen und die Batterien aufzuladen.